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0140 RGB 165/96/36 CMYK 14/40/80/20
Berlin, 2011, Brandlhuber+ Berliner Tafel e.V., Bücherbogen am Savignyplatz, Buchhandlung Walther König, Der Tagesspiegel, Die Tageszeitung, Deutsches Architekturzentrum, Galerie Barbara Weiss, Galerie Esther Schipper, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Haus der Kulturen der Welt, KOW, Kunsthochschule Weißensee, Neue Nationalgalerie, Neuer Berliner Kunstverein, Pro qm, Sammlung Haubrok
Das politische Farbspektrum Berlins verwischt - insbesondere bei stadtpolitischen Fragen - zu einer Einheitsfarbe. Diese Farbe lässt sich bestimmen. Mischt man die Signaturfarben von SPD, Grünen, CDU, Linke und FDP zu je gleichen Teilen, ergibt sich ein Braunton (RGB 165/96/36, CMYK 14/40/80/20) als die Signaturfarbe politischer Entdifferenzierung. Die Frage nach klaren Farbkontrasten läuft also auf eine Frage nach Differenzen hinaus, die sich derzeit im politischen Raum ausmachen lassen oder eben nicht ausmachen lassen. Wir wollen deutliche Aussagen über die gebaute Umwelt und die damit einhergehende Ordnung von sozialen Beziehungen. Mit Beginn der Endphase der Berliner Wahlkampfs am 1.August 2011 wurde diese Farbe der Indifferenz in den öffentlichen Raum eingebracht - als monochrome Farbplakate, in Tageszeitungen, auf Websites, bei einer Lesung aus den Parteiprogrammen...
Weitere Informationen im Interview "Eine Politik zum reinhauen" unter www.taz.de.
special thanks: Laura Burlon, the Chermayeff’s, Anna-Rosa Krau, Isa Melsheimer, Thomas Schneider, Christian von Borries.
thanks to everybody who participated by changed backgrounds on their websites & to Dorten and agenturfürkrankemedien for providing rgb1659636.net.
thanks for delivering: Jonathan Pouthier.
Lesung aus den Parteiprogrammen, thanks to: Anna-Catharina Gebbers, Tobias Hönig, Alexander Koch, Astrid Maniz, Nikolaus Oberhuber, Mario Pfeifer, Friedrich von Borries.